Auftaktveranstaltung des Schülerwettbewerbs

Am 13.03.2009 wurde eine feierliche Eröffnung des Schülerwettbewerbes organisiert, welches mit einem bunten Programm umrahmt wurde. Der Wettbewerb wurde eröffnet von Hans Eichel, der den Wettbewerb besonders als Prozess der politischen Gestaltung unter der Beteiligung von Schulen und Universitäten lobte. Das Bewusstsein für politische Beteiligung müsse wieder glaubhaft praktiziert werden. Dies wurde von den Radverkehrsbeauftragten von Stadt und Landkreis positiv aufgegriffen. Gerade von Jugendlichen und Schülern erhoffe man sich Impulse, insbesondere für die Berücksichtigung der Schulwege, die in den Planungen besser ergänzt werden könnten, meinte Herr Roy.

 

Es ist sehr wichtig, gerade den zukünftigen Generation schon früh das Gefühl zu vermitteln, dass sie ihre Umwelt konstruktiv mitgestalten können, so J. Otto der Universität Kassel. Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt, meinte Frau Lomen, die den Wettbewerb als Projektidee vorschlug. Der interessanteste Preis neben den vielen Sachpreisen und Spenden ist sicherlich das Gefühl für die Teilnehmer, dass sie etwas verändern konnten, meinte Stefan Rötzel und betonte die Besonderheit, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs von der Universität aufbereitet würden. Kommunalbaurat Norbert Witte war deswegen von der Idee sofort begeistert und versicherte die Unterstützung durch die Stadtverwaltung auch mit finanziellen Mitteln.

 

Auch planerisch sei der Ausbau von Radverkehrswegen interessant, denn er verursache nur ein Zehntel der Kosten im Vergleich zum Straßenbau. Damit wird auch ein Bewusstsein für die zukünftige Tragfähigkeit vermittelt. Denn viele Kinder erfahren die Umgebung bereits in einem sicheren Fahrradanhänger und werden sicherlich ein anderes Wertebewusstsein entwickeln. Fahrradfahrer/innen sollten ihren persönlichen Nutzen und vor allem den Spaß am Rad erkennen, meinte Gerhardt Späth. Herr Eichel wünschte zudem, dass nicht nur planerische Aspekte, sondern die Veränderung von Verhaltensweisen zu berücksichtigen sind. Nicht der alltägliche Klassenkampf der Verkehrsteilnehmer, sondern das Prinzip "Rücksicht auf Andere" zu nehmen, sollte verinnerlicht und vorgelebt werden.

 

Umrahmt wurde die Eröffnung von lehrreichen bis spannenden Aktionen zur Verkehrssicherheit, einer Radshow mit spektakulären Tricks und diversen Ständen, die über Aktionen und Projekte zum Thema Fahrradmobilität informierten. Interessierte Schulen, Lehrer/innen, und Schüler/innen können sich ab sofort anmelden unter folgendem Link:  

>>>Zur offiziellen Anmeldung zum Wettbewerb

>>>Grußwort von Bettina Lomen

 

Status: Versand der Pressemitteilung, journalistische Aufbereitung, Planung eines weiteren Aktionstage an einer weiteren Schule in Nordhessen. (Rötzel 13.03.2009)